Hamfelde Kreis Herzogtum Lauenburg

chronik-header

Die Chronik von Hamfelde/Lauenburg

1230
Im Jahre 1230 wurde die Sadelbande der Grafschaft Ratzeburg zugeschlagen, sozusagen verstaatlicht
Nach der sächsischen Inbesitznahme des lauenburgischen Landes gehörte Hamfelde zu den 500 Dörfern, die auf Anordnung des Ratzeburger Bischofs Gottschalk im Jahr 1230 im Zehntregister aufgezählt wurden
Es heißt da: “Das Kirchspiel Kuddewörde setzt sich zusammen aus Kuddewörde (6 Hufen), Köthel, Hamfelde (7Hufen), Kasseburg (10 Hufen), Ödendorf, Möhnsen (4 Hufen) und Rothenbek (10 Hufen)
Dieses Register diente der steuerlichen Erfassung des Zehnten, der in Kuddewörde dem dortigen Priester, sonst dem Bischof zugute kam. Aus der Zehntpflichtigkeit ergibt sich weiterhin, daß durch das Anwerben von deutschen Kolonisten, die in Niedersachsen, Holstein oder Westfalen geboren waren, ein deutsches Dorf geworden war.
Damals war es der verständliche Wunsch der lauenburgischen Residenten, den Urwald der Sadelbande weiter zu erschließen.
1250
Einige Kilometer südlich von Hamfelde war mittelschweres, fruchtbares Land. Hier bot sich für die ankommenden Siedler die richtige Aufgabe an. Sie rodeten eine Generation lang die Dickungen und das Buschgelände des dortigen Urwaldes, machten das Land ackerfähig, bauten dort nach hergebrachter Sitte Häuser mit einem Stall unter einem Dach und nannten das mit Mühe, Fleiß und Liebe entstandene Dorf Basthorst. Dieses germanische Wort heißt soviel wie “Forstrodung “.
Hamfelde, das mit dem gleichnamigen Ort nördlich der Bille wohl bis in das 13. Jahrhundert eine Einheit darstellte und dessen südlicher Teil noch im 17. Jahrhundert Sächsisch-Hamfelde genannt wurde, hat sich in den nachfolgenden Zeiten aus verschiedenen Gründen anders entwickelt als die beiden Dörfer Basthorst und Dahmker.

Kaufen Sie sich die Chronik

Die Chronik kann für 20,00,- beim Bürgermeister erworben werden.

Navigation

Hamfelde Lauenburg